Auferstehungsaltar, 1863

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Im Krieg zerstört, nur noch als Fotografie (um 1900 entstanden) erhalten: Der Auferstehungsaltar, auch Sebastiansaltar genannt. Er befand sich im Münchner Dom zu Unserer Lieben Frau.

In der allgemeinen deutschen Biografie ist folgendes dazu zu lesen:

„Für den von Ludwig Foltz gezeichneten Auferstehungsaltar in der Frauenkirche brachte G. (gemeint ist Aloys Grabichler, Anm. d. Redaktion) nach der kleinen von Widnmann modellierten Skizze die Hauptgruppe des auferstandenen Erlösers mit den Grabwächtern in überlebensgroßen Holzskulpturen zur Ausführung (1861).“

In der Dissertation von Rolf Kurda über den Bildhauer Michael Wagmüller, der ein Schüler Max Widnmanns war, liest man Folgendes:

„Doch er (Michael Wagmüller, Anm. d. Redaktion) habe als Schüler unter der Leitung Widnmanns einen Altar mit der Auferstehung Christi für die Frauenkirche gefertigt.“

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Steckbrief
Auferstehungsaltar
WV-Nr. 50

Entstehungsjahre: 1861/63 nach Widnmanns modellierter Skizze
ehem. Standort: Dom zu Unserer Lieben Frau, München
Geschnitzt von: Aloys Grabichler
Material: Holz

Altarentwurf: Ludwig Foltz
Wurde im Krieg zerstört.